Bundesweiter Warntag 2020 am 10. September

25. August 2020 / Aktuell

Featured image for "Bundesweiter Warntag 2020 am 10. September"

Am Warntag 2020, dem 10. September, wird pünktlich um 11.00 Uhr erstmals seit der Wiedervereinigung ein bundesweiter Probealarm durchgeführt. Dabei kommen alle vorhandenen Warnmöglichkeiten wie Radio, Fernsehen, soziale Medien, Warn-App NINA, Sirenen, Lautsprecherwagen und digitale Werbetafeln zum Einsatz.

In einer Innenministerkonferenz wurde beschlossen, den bundesweiten Warntag ab dem Jahr 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchzuführen. Die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen erhöhen – das ist das Ziel des Warntags 2020. Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas zeigt sich dieses Jahr mehr denn je durch die Entwicklung des Corona-Virus. Zur Warnung und Information der Bevölkerung nutzen Bund, Länder und Kommunen alle verfügbaren Kommunikationskanäle.

Das vom BBK betriebene Modulare Warnsystem und die Warn-App NINA stellen Warnungen und Informationen der zuständigen Behörden wie der Gesundheitsministerien von Bund und Ländern bereit. Bund und Länder bereiten den bundesweiten Warntag in Abstimmung mit kommunalen Vertretern gemeinsam vor. Zuständig sind auf Bundesebene das BBK und auf Landesebene die jeweiligen Innenministerien. Auf Ebene der Kommunen sind in der Regel die für den Katastrophenschutz zuständigen Behörden verantwortlich.

Wie der Warntag 2020 abläuft

Pünktlich um 11 Uhr werden am Warntag 2020, dem 10. September, zeitgleich in allen 16 Bundesländern in den Landkreisen und in den Kommunen mit einem Probealarm Warnmittel wie Sirenen und Lautsprecherwagen ausgelöst. Zudem wird mit der Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) eine Probewarnmeldung versendet. Mit jeder Warnung erhalten Sie Empfehlungen, was Sie zu Ihrem Schutz tun können oder wo Sie weitere Informationen erhalten.

Warn-App NINA

Die Abkürzung NINA steht für „Notfall-Informations- und Nachrichten-App“, eine Warn-App für Smartphones (Android und iOS), die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz entwickelt und 2015 auf der INTERSCHUTZ in Hannover erstmals präsentiert wurde. Die App informiert Nutzerinnen und Nutzer per Push-Nachricht über Gefahren wie Naturgefahren, gefährliche Wetterlagen, Stromausfälle, aber auch Verkehrsstörungen oder Unfälle in Chemiebetrieben. Die App steht kostenlos zur Verfügung.

Archiv