Verlosung: Begehbare Baukunst: U-Bahn-Stationen in Hannover

14. Juli 2021

Kunstvoll, modern, klassisch-elegant oder bunt und wild: Jede einzelne der 19 U-Bahn-Stationen in Hannover ist – anders als in vielen anderen Großstädten – ein Unikat. Die Stationen sind Kunstwerke, die mit ihrer Gestaltung Bezüge aus dem darüber liegenden Straßenraum aufgreifen und so die Orientierung der Fahrgäste unterstützen. Auch die Anpassung an den jeweiligen Baustil der Entstehungsjahre lässt sich an den Stationen erkennen. Inzwischen sind einige U-Bahn-Stationen wie Markthalle, Sedanstraße/Lister Meile und Kröpcke von bekannten Designern komplett neu gestaltet und entsprechen damit der zeitgenössischen Architektursprache.

Kunst im öffentlichen Raum hat in Hannover Tradition. Das Nahverkehrssystem in Hannover zählt zu den modernsten und schönsten der Welt. Nicht nur die U-Bahn-Stationen, sondern auch avantgardistische BUSSTOPS, modern gestaltete Bahnen und Busse gewannen zahlreiche Preise. Für den Architekturfotografen und Buchautor Hartmut Möller geht aufgrund des individuellen Designs von den U-Bahn-Stationen Hannovers eine ganz besondere Faszination aus. Die Corona-Epidemie im Frühjahr 2020 und die damit einhergehenden menschenleeren Bahnhöfe weckten in ihm den schon länger gehegten Wunsch, die Stationen zu fotografieren. Damit möchte er für diese Schmuckstücke sensibilisieren und den Blick der durcheilenden Passanten auf die Schönheit der Stationen lenken.

Im Buch „U-Bahn-Stationen Hannovers“ von Hartmut Möller sind alle 19 U-Bahn-Stationen in Hannover abgebildet. Die Aufnahmen rahmt ein geschichtlicher Abriss zur Entwicklung des schienengebundenen Nahverkehrs sowie ein Interview mit Prof. Klaus Scheelhaase, dem Leiter des 1967 eigens gegründeten U-Bahn-Bauamtes, ein. Kurze Texte erläutern die Namensgebung und Gestaltung jeder Station. ISBN: 978-3938769348

U-Bahn-Stationen Hannover
Königsworther Platz wird gestalterisch der in der Nähe gelegene Große Garten Herrenhausen aufgegriffen. An den Wänden sind acht historische Eisentore mit unterschiedlichen Szenen aus den Herrenhäuser Gärten angebracht. Die Decke erinnert in ihrer Konstruktion an ein Spalier.
Die U-Bahn-Station Christuskirche liegt direkt bei der evangelisch-lutherischen Christuskirche. Ihre Gestaltung erinnert daher an eine Kathedrale. Die Station kommt völlig ohne Stützen aus. Besonders der Boden ähnelt einer Kirche: Er besteht aus einem sandsteinfarbenen Terrazzo-Plattenbelag.

RADIUS/30 VERLOST 5 X 1 Exemplar „Begehbare Baukunst: Hannovers U-Bahn-Stationen“

Hardcover-Ausgabe, fadengeheftet, 160 Seiten. Senden Sie zur Teilnahme bis zum 31. Juli 2021 eine E-Mail an verlosung@radius30.de mit dem Betreff „U-Bahn-Stationen“. Es gelten unsere Teilnahmebedingungen.