Starkstromtechnik – Akteure, Erfindungen, Wirkungen

6. März 2017

Der Historiker Prof. Dr. Horst A. Wessel lädt in seinem Vortrag am Donnerstag, dem 30. März 2017, um 18.30 Uhr im Museum für Energiegeschichte(n) zu einem Streifzug durch die Entwicklung der Starkstromtechnik ein.

Unter dem Begriff Starkstromtechnik werden die Gebiete der Elektrotechnik betrachtet, die sich seit der Erfindung der Dynamomaschine im Jahr 1866 herausgebildet haben.

Ende des 19. Jahrhunderts waren bereits viele Kraftwerke in Betrieb, die Elektrizität für vielseitige Verwendungszwecke erzeugten. Das elektrische Licht verdrängte Petroleum- und Gaslicht. Dem Handwerk eröffneten sich mit den Elektroantrieben neue Möglichkeiten, elektrische Straßenbahnen ersetzten die schwerfälligen Pferdeeisenbahnen und im Haushalt übernahmen Elektrogeräte schwere Tätigkeiten. Die Wirkungen, die von der neuen Energie ausgingen, veränderten das Zusammenleben der Menschen so tiefgreifend und wandelten das Arbeitsleben so grundlegend, dass man zu Recht vom elektrischen Jahrhundert sprach.

Heute ist die Elektrotechnik mit ihren Nutzungsmöglichkeiten so selbstverständlich geworden, dass man sich eine Welt ohne sie schlecht vorstellen kann.

Dieser Vortrag der Reihe „Energie.Aspekte“ wird als Begleitprogramm zur Ausstellung „,…ein Reich, welches ich gegründet habe‘ – Werner von Siemens und die Elektrotechnik“ angeboten. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten: telefonisch unter 0511 – 89 74 74 90 0 oder per Mail unter museum@energiegeschichte.de. Der Eintritt ist frei.

Fotocredit: Siemens Corporate Archives